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Erlebe wahre Wunder bei einem Tag in der "Wüste"!

Erlebe wahre Wunder bei einem Tag in der "Wüste"!

Warum du dir regelmäßig eine Auszeit vom Alltag nehmen solltest. 

 

 

Als ich das erste mal von einem "Wüstentag" gehört habe, konnte ich mir darunter gar nichts vorstellen. Der Begriff begegnete mir vor vielen Jahren, als ich eine mehrwöchige Auszeit im Kloster genommen habe. Ich hatte viele begeisterte Berichte über Klöster gelesen, die Nichtgeistlichen - Männern wie Frauen - ihre Pforten für ein „Mitleben auf Zeit“ anboten. Das hatte mich neugierig gemacht.  

 

"Oase der Stille"

Meine Wahl fiel auf ein kleines Kloster in Südtirol, das sich „Oase der Stille“ nannte. „Stille“, ja das war genau das, was ich mir in der Hektik meines Alltags ersehnte!  Es war eine der wertvollsten Zeiten meines Lebens.

Dort habe ich auch erfahren dürfen, wie wichtig für das eigene Wohlbefinden ein regelmäßiger „Wüstentag“ ist. 

Der Wüstentag im Kloster ist ein fester Tag in der Woche, den die Mönche schweigend verbringen. Als Gast sollte man sich den Mönchen dem „Tag des Schweigens“ anschließen. Also einen Tag lang schweigen und auch die gemeinsamen Mahlzeiten werden schweigend eingenommen. Man kommuniziert nur über Blicke und Gesten miteinander. Plötzlich ist alles um dich herum still und du hörst wieder jene kleinen Geräusche, wie bspw. das Knarren der Treppenstufe, das Ticken der Wanduhr und das Summen der Fliege, die du ansonsten nicht mehr wahr nimmst. 

Das eigentlich spannende an einem Wüstentag war und ist für mich jedoch, dass der Geist zur Ruhe kommen kann. Dabei wird einem bewusst, wieviel geistigem „Müll und Ballast“ man täglich ausgesetzt ist. 

Dieser Tag sollte daher auch möglichst frei von störenden äußeren Einflüssen sein. Das bedeutet, kein Handy, keine Musik, kein Fernsehen, keine Zeitung, kein Internet, keine Mails, keine WhatsApp, kein Facebook & Co. 

 

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Hofnarr für Vorstandsetage gesucht!

Hofnarr für Vorstandsetage gesucht!

Sollten Vorstände eine längst ausgestorbene Berufsgattung zu neuem Leben erwecken?  

 

 

Hofnarren hatten eine wichtige Funktion, denn sie waren die einzigen, die einem König sagen konnten, was sie wirklich über ihn und das, was er tat, dachten. Der Hofnarr verriet dem König zudem, wie es um seinen Hofstaat tatsächlich bestellt war und berichteten ihm von all jenen Dingen, die seine Minister vor ihm versuchten geheim zu halten. Meist waren Hofnarren extrem kluge Menschen, die den Ernst des Gesagten in ein Kleid aus Witz und Humor, gepaart mit einer Brise Verrücktheit hüllten. Aber, und das ist immer wieder zu lesen, waren es offensichtlich die wichtigsten Ratgeber eines Herrschers. 

 

Freigeist gesucht, der die Wahrheit spricht ...!

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Sprecht miteinander!

Sprecht miteinander!

Warum es gerade für Chefs so wichtig ist, klar mit ihren Mitarbeitern zu sprechen!  

 

Wieviel einfacher, entspannter und glücklicher wäre unser (Berufs)Leben, wenn wir mehr und vor allem deutlicher, miteinander sprechen würden! Die Sprache ist die Vermittlerin zwischen Himmel und Erde, zwischen allen Lebewesen und zwischen Mitarbeitern und Chefs. Durch das gesprochene und geschriebene Wort können wir unseren Gedanken und Gefühlen Ausdruck verleihen. Aber es gibt im Berufsleben leider sehr viele Kommunikationsastheniker (das Wort ist eine meiner Eigenkreationen und angelehnt an den Legastheniker), die eine Schwäche haben, sich über Sprache mit der Welt ihrer Mitarbeiter zu verständigen. 

Wenn es in der Kommunikation an Klarheit fehlt...

Missverständnisse durch eine mangelnde Klarheit in der Kommunikation, insbesondere zwischen Chef und Mitarbeiter, führen oft zu erheblichem Frust auf beiden Seiten. Warum nur fällt es Vorgesetzten so schwer, ihren Mitarbeitern klar zu sagen, was genau sie von ihnen erwarten? Warum kann der Vorgesetzte nicht sagen: "Können Sie dies bitte bis heute Abend erledigen und mir schicken, denn wir brauchen die Präsentation bis morgen Vormittag in dem Kundenmeeting. Wir haben dann noch genügend Zeit für Anpassungen, falls ich noch Änderungswünsche habe“. Idealerweise würde der Vorgesetzte noch weitere fünf Minuten in das Gespräch mit dem Mitarbeiter investieren, um mit ihm den Aufbau und die Struktur der Präsentation durch zu gehen. Dann wäre ein möglicher Korrektur- und Anpassungsbedarf in einem Minimum an Zeit möglich. 

 

Stattdessen sagt der Chef häufig „Können Sie die Präsentation bitte so schnell wie möglich fertig machen? Danke!“ Wenn der Chef dann Abends beim Mitarbeiter (oft bereits genervt) nachfragt, wo die Präsentation bleibt, der Mitarbeiter am Ende noch gar nicht damit begonnen hat, weil er noch dringende Terminsachen vorher erledigen musste (von denen der Chef in den Augen des Mitarbeiters eigentlich wusste), dann „Gute Nacht Marie“! Es bricht Hektik aus, Überstunden sind erforderlich und weder Mitarbeiter noch Vorgesetzter können frohen Mutes an die Präsentation gehen. Von der Qualität des Endergebnisses ganz zu schweigen. Wie häufig glaubst du, passieren Szenen wie diese in Unternehmen?

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Neugierig bleiben!

Neugierig bleiben!

Warum wir Ideen in Unternehmen wachsen lassen sollten!  

 

Wann hast du das letzte Mal ein Kind beim Spielen beobachtet? Es ist ein wahrer Genuss und ich kann es jedem nur dringend empfehlen. Kinder können mit einer Hingabe und einer Geduld spielen, die uns Erwachsenen irgendwann abhanden gekommen zu sein scheint. Sie tauchen völlig in ein Spiel ein und vergessen dabei Raum und Zeit. Aber nicht nur das. Kinder haben diese unbefangene Neugierde, die sie leitet und mit der sie sich etwas Neues erschließen. Dabei sind sie voll konzentriert und wenn sie dann dieses Neue durchdrungen haben, strahlen sie bis über beide Ohren und freuen sich diebisch. Warum glauben wir Erwachsenen eigentlich, dass es für uns nichts Neues mehr zu erkunden gibt? Warum machen wir es uns nicht zur Aufgabe (denn wir brauchen ja immer Aufgaben), jeden Monat, jede Woche oder gar jeden Tag etwas Neues zu erkunden? Erfolgreiche Menschen tun nämlich genau dieses! Selbst Seneca (4 v. Chr. bis 65 n. Chr.) war sich dessen schon weit vor unserer heutigen Zeit bewusst und hat es wie folgt formuliert: "Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden"!  

 

Erwecke das Kind in dir aus dem Dörnröschenschlaf!

Dabei ist es eigentlich so einfach und der Spaß ist vorprogrammiert. Wer von uns läuft schon gerne Tag ein Tag aus auf den immer gleichen ausgetretenen Pfaden? Aber woher die Ideen nehmen, höre ich Euch vielleicht fragen? Ja, das ist zugegebenermaßen der schwierige Part an der Sache, denn ihr müsst dazu raus aus Eurer Komfortzone. Und es ist insofern anstrengend, weil wir dabei unser frontales anstatt unser limbisches Gehirn brauchen. Sind wir es gewohnt, immer nur mit unserem limbischen Gehirn (hier sind Gewohnheiten verankert, die es uns erlauben Dinge zu tun, ohne groß darüber nachzudenken, wie bspw. Autofahren) zu arbeiten, dann wird es zunächst anstrengend sein, mit dem frontalen Gehirn (hier erschließen wir uns Neues, lernen, probieren, tüfteln, ergründen wir und befinden uns auf ungewohntem Terrain) zu arbeiten. Ist es nicht verrückt, dass wir uns unzähligen sportlichen Aktivitäten stellen und unsere Muskeln trainieren, nur um fit zu bleiben und den 'Muskel' in unserem Gehirn dabei völlig außer Acht lassen? Dabei will dieser Muskel (unser frontales Gehirn) genauso trainiert werden wie bspw. unser Trizeps. Wie bei jeder Sportart brauchst du einen Trainingsplan. Aber Achtung! Sind die Trainingseinheiten zu groß und anspruchsvoll, läufst du Gefahr, dass du schnell die Lust verlierst und dein Vorhaben aufgibst. Ich rate hier zu dem Weg der kleinen Schritte. Nimm dir doch jede Woche eine Aktivität vor, die du zuvor noch nie gemacht hast. Oder nimm dir jeden Monat ein Buch über ein interessantes Thema vor, das dich schon lange interessiert. Die kleinen Schritte sind aus meiner Sicht umso wichtiger, je eingespannter du im Beruf- und Privatleben bist. Denn immer dann, wenn wir etwas Neues in unser Leben integrieren wollen, braucht es Beharrlichkeit und Disziplin, bis sich dieser 'Muskel' aufgebaut hat. Wichtig ist ferner, dass du mit Leichtigkeit an dein neues Vorhaben gehst, denn du willst ja dass deine Kreativität und damit deine Ideen wieder in Gang kommen. Also bitte nicht verkrampfen oder gar verbissen dran gehen. Je lockerer du bist, desto mehr kommst du wieder in das Gefühl der kindlichen Unbefangenheit.  

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Helft Euren Kindern den Traumjob zu finden!

Helft Euren Kindern den Traumjob zu finden!

Warum Eltern ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen sollten!  

 

Kinder, oder ich muss wohl besser sagen, junge Erwachsene um die 18 bis 19 Jahre sind nicht einfach - gerade wenn es darum geht, was sie nach der Schule mit ihrem Leben anfangen sollen. Das höre ich immer wieder von deren Eltern. Sie sehen schon deutlich erwachsener aus, als noch die jungen Erwachsenen der 80er und 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Viele von ihnen haben während der Schulzeit ein Jahr in Australien, Argentinien, USA oder sonst einem weit entfernten Land der Welt verbracht. Auch diese Erfahrung hat sie reifen lassen. Und damit sehen sie nicht nur deutlich erwachsener aus, sondern sie wirken auch so. Aber.....

Eine Entscheidung für's Leben treffen!?

Die Wahl des künftigen Berufs und/oder das Studienfach ist die weitreichendste Entscheidung, die diese jungen Erwachsenen das erste Mal in ihrem Leben treffen müssen. Wieviel Einmischung der Eltern ist hier erlaubt? Eltern haben in dieser Phase (mal wieder) eine sehr undankbare Rolle. Denn wer hört schon gerne auf den Propheten im eigenen Land?  "Mama/Papa, du hast doch gar keine Ahnung!" und damit liegen sie oft gar nicht mal so verkehrt. Denn nicht selten hat die Elterngeneration der heute 18 bis 19 Jährigen ihren einmal gewählten Beruf nie verlassen und im schlimmsten Fall nie die Firma gewechselt. Aber selbst wenn die Eltern beruflich weit herum gekommen sind, wer von ihnen ist wirklich glücklich in seinem Beruf? Und hier vermischt sich dann die reale Erfahrung der Eltern mit der imaginären Frage "was wäre, wenn ich damals etwas anderes gemacht hätte". Denn nicht selten stehen Eltern zu der Zeit, in der es bei den eigenen Kindern um die Berufswahl geht, in der Mitte des eigenen Berufslebens. Und nicht weniger selten überdenken Eltern zu dieser Zeit sehr kritisch den eigenen Weg. Je nachdem wie freud- oder leidvoll der Weg der Eltern ist, umso mehr neigen sie dazu, diese Erfahrung auf ihre Kinder zu projizieren. Und hier gilt es, sich dies als Eltern bewusst zu machen. Ich bin ein großer Verfechter davon, die jungen Erwachsenen in dieser Phase der Entscheidungsfindung zu unterstützen - ihnen Wege aufzuzeigen. Ob Eltern als Pfadfinder geeignet sind, ist nicht pauschal zu beantworten. Meiner Erfahrung nach hängt dies in starken Maß von der Reflektionsfähigkeit und eines großen Erfahrungsschatz der Eltern ab. In jedem Fall ist es ratsam einen neutralen Dritten hinzu zu ziehen. Das kann ein guter Freund der Familie sein oder ein professioneller Coach. Denn dieser ist nicht in die Familiengeschichte involviert. 

 

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Coming soon! Katja Roth's Blog...

malala

In meinen Blog Beiträgen wird es viel Wissenswertes und Aktuelles zu den Themen "Veränderung der Arbeitswelt", "Potenziale entdecken, fördern, erweitern", "Management 4.0" und mehr geben. Meine Leser werde ich dabei in der Du-Form anreden und beschränke mich des leichteren Lesens wegen, auf die männliche Form - liebe Frauen seht es mir nach - ihr seid gleichermaßen angesprochen. Meine Blog Artikel erscheinen immer Freitags - beginnend ab 01.09.2017! Also seid gespannt und schaut immer wieder vorbei. Und natürlich freue ich mich über jedes Feed-back!

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